Alle sind beschäftigt. Trotzdem dauert alles. Diesen Satz höre ich in fast jedem Erstgespräch. Er beschreibt keinen faulen Betrieb, sondern einen, der gewachsen ist. Mit jedem Jahr kamen ein Kunde, ein Programm und eine Ausnahme dazu. Der Ablauf dazwischen ist nie mitgewachsen.
Vier Muster, die fast jeden gewachsenen Betrieb bremsen
Die Namen wechseln, die Muster bleiben. Wenn du zwei davon kennst, lohnt sich ein genauer Blick.
1. Zeitfresser, die keiner sieht
Aufträge laufen über Zuruf, Mails und Tabellen. Jede Abteilung optimiert für sich, und keiner sieht, wo die Zeit zwischen den Abteilungen verloren geht.
2. Dieselben Daten, dreimal von Hand
Informationen werden zwischen Systemen abgetippt. Fehler fallen erst beim Kunden auf, weil an den Übergaben niemand zuständig ist.
3. Viele Tools, kein durchgängiger Prozess
Jedes Programm löst einen Teil. Zusammen ergeben sie keinen Ablauf, und die nächste Einführung soll es richten.
4. Das Projekt endet, der alte Ablauf kommt zurück
Nach der Einführung fehlen Verantwortliche und Kennzahlen. Ein paar Wochen später arbeiten alle wie vorher, nur mit einem Programm mehr.
Wie sich das im Alltag anfühlt, zeigt die Montagsrunde: vier Menschen, drei Tabellen, keine gemeinsame Zahl. Niemand macht etwas falsch, und trotzdem passt nichts zusammen.
Erst sehen, wo die Zeit verloren geht
Am Anfang steht keine Software, sondern eine Prozesslandkarte. Sie zeigt einen Ablauf vom Auftrag bis zur Rechnung, mit jeder Übergabe und jedem Medienbruch. Die Zeitfresser markiere ich direkt in der Karte. Danach ist klar, welcher Ablauf zuerst besser werden muss und warum.
Fünf Module mit core+: von der Klarheit bis zur Verankerung
Ich arbeite mit meinem System core+: clarity, organize, reach, execute und enable. Die Reihenfolge bleibt, die Methode folgt dem Problem. Je nach Lage arbeite ich mit Prozessaufnahme und Wertstrom, Ursachenanalyse und klaren Kennzahlen.
clarity. Zeitfresser und Medienbrüche werden sichtbar. organize. Abläufe und Zuständigkeiten werden geordnet, jede Übergabe bekommt einen Verantwortlichen. reach. Der Ablauf wird von der Kundschaft her gedacht: Vertrieb, Kanäle und das, was beim Kunden ankommt. execute. Du wählst den einen Prozess, bei dem sich Digitalisierung am meisten lohnt, und jedes Werkzeug wird auf Nutzen, Risiko und Datenschutz geprüft. enable. Jeder Ablauf bekommt einen Ausgangswert, ein Ziel, einen Verantwortlichen und einen Prüftermin.
| Vorher | Nachher |
|---|---|
| Alle beschäftigt, trotzdem dauert alles | Sichtbare Zeitfresser, klare Priorität |
| Dieselben Daten dreimal von Hand | Klare Abläufe, jede Übergabe mit Verantwortlichem |
| Viele Tools, kein durchgängiger Prozess | Erst Prozess, dann ein geprüftes Werkzeug |
| Nach dem Projekt alles wie vorher | Ausgangswert, Ziel, Verantwortliche, Prüftermin |
„Steffen Herr überzeugt in der Rolle als Business Transformation Consultant durch seine herausragende Fähigkeit, komplexe IT- und Prozesslandschaften präzise zu analysieren und nachhaltige Optimierungspotenziale zu identifizieren.“
Brauchst du dafür neue Software?
Nein. Oft lässt sich ein Ablauf mit den vorhandenen Werkzeugen deutlich vereinfachen. Neue Software kommt erst, wenn klar ist, wofür. Für die technische Umsetzung steht herrlichAI bereit, es ist keine Voraussetzung.
Selbst prüfen: die Prozess-Erstanalyse
Wenn du erst einmal selbst schauen willst, beantworte die 18 Fragen der Prozess-Erstanalyse. Du bekommst eine Auswertung als PDF mit Radar und einer Empfehlung, was du zuerst angehen solltest.
Wie der Film entstanden ist
Den Film habe ich ohne Kamerateam gebaut. Die Geschichte folgt dem Story Spine aus dem Disney- und Pixar-Handwerk: Jeden Tag dasselbe, bis eines Tages jemand stehen bleibt, deshalb ändert sich der Ablauf, bis schließlich das Team pünktlich nach Hause geht. Die Bilder mit mir entstanden mit KI aus echten Fotos, die Bewegung mit einem Videomodell, die Musik mit Suno, der Schnitt in HyperFrames. Alles im Film ist KI-generiert, und so steht es auch unter dem Video.
Der nächste Schritt
Das erste Gespräch dauert 30 Minuten per Video und ist kostenlos und unverbindlich. Für den Einstieg gibt es den Business Clarity Check für 490 € zzgl. USt. mit priorisierten Handlungsoptionen und einer Executive Summary.
der kern in drei sätzen
Gewachsene Betriebe verlieren Zeit nicht in den Abteilungen, sondern an den Übergaben dazwischen. Prozessoptimierung beginnt deshalb mit einer Landkarte der Zeitfresser, dann folgen klare Zuständigkeiten, ein gezielt gewähltes Werkzeug und Kennzahlen, die das Team selbst pflegt. Erst Prozess, dann Werkzeug.
Häufige Fragen
Was kostet das Erstgespräch?
Nichts. Das erste Gespräch dauert 30 Minuten per Video und ist kostenlos und unverbindlich. Für den Einstieg gibt es Formate mit festem Umfang und Preis, etwa den Business Clarity Check für 490 € zzgl. USt.
Für welche Unternehmen ist die Prozessberatung gedacht?
Für kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden, besonders inhabergeführte Betriebe mit gewachsenen Abläufen.
Müssen wir neue Software einführen?
Nein. Oft lässt sich ein Ablauf mit den vorhandenen Werkzeugen deutlich vereinfachen. Neue Software kommt erst, wenn klar ist, wofür.
Wie schnell gibt es ein Ergebnis?
Beim Business Clarity Check nach einer kurzen Vorbereitung und einer 90-minütigen Session: priorisierte Handlungsoptionen und eine Executive Summary.
Ist der Film mit einer Kamera gedreht?
Nein. Bilder und Clips sind KI-generiert, aus echten Fotos von mir. Die Musik kommt von Suno, der Schnitt aus HyperFrames.
Quellen und Stand
Stand: 06.11.2026. Leistungen, Preise und Ablauf von herrlichconsultegyzer.de/prozessoptimierung. Zitat: ProvenExpert, Dezember 2025. Film: eigene Produktion vom November 2026.


