KI ist älter als die meisten, die heute mit ihr arbeiten. Die Frage, ob Maschinen denken können, steht seit 1950 im Raum. Das Fach bekam 1956 seinen Namen. Seitdem gab es zwei lange Durststrecken, einen Schachweltmeister, der verlor, und ein Bildverfahren, das auf Grafikkarten lief. Erst im November 2022 landete KI dann bei Millionen Menschen auf dem Bildschirm, ohne dass sie eine Zeile programmieren mussten.
Dieser Beitrag geht die Geschichte der KI in 16 Stationen durch. Zu jeder Station gibt es die Jahreszahl, was das System konnte und wo seine Grenze lag. Ich habe die Angaben gegen die Originalquellen geprüft. Dabei sind mir ein paar verbreitete Fehler aufgefallen, etwa beim Jahr von AlphaGo oder bei den Bildgeneratoren. Die Korrekturen stehen im Text. Der Zeitstrahl gibt dir zuerst den Überblick.
Die Geschichte der KI im Überblick
der zeitstrahl · 16 stationen
Von einer Frage im Jahr 1950 zu einem Werkzeug, das heute jeder öffnen kann.
1950Idee
Turing fragt: Können Maschinen denken?
Alan Turing veröffentlicht „Computing Machinery and Intelligence“ in der Zeitschrift Mind und schlägt das Imitationsspiel vor, heute als Turing-Test bekannt.
Wähle ein Jahr oder springe mit den Pfeiltasten durch die Stationen.
1950: Alan Turing und der Turing-Test
Ein früher Ausgangspunkt der KI ist die Arbeit des Mathematikers Alan Turing. Im Zweiten Weltkrieg war er in Bletchley Park daran beteiligt, mit der Enigma verschlüsselte Nachrichten zu entschlüsseln. 1950 veröffentlichte er in der Zeitschrift Mind den Aufsatz „Computing Machinery and Intelligence“. Die erste Zeile lautet sinngemäß: Ich schlage vor, die Frage zu betrachten, ob Maschinen denken können.
Turing ersetzte diese schwer prüfbare Frage durch ein Spiel. Eine Person schreibt Textnachrichten mit zwei Gegenübern, die sie nicht sieht. Eines ist ein Mensch, das andere eine Maschine. Kann die Person die beiden nicht zuverlässig auseinanderhalten, verhält sich die Maschine in diesem Gespräch menschenähnlich. Das Verfahren ist heute als Turing-Test bekannt.
der turing-test · imitationsspiel
Wer antwortet hier, Mensch oder Maschine?
„Was hast du heute gefrühstückt?“
Die fragende Person sieht nur Text. Kann sie A und B nicht zuverlässig unterscheiden, verhält sich die Maschine in diesem Gespräch menschenähnlich. Ob sie dabei denkt, sagt der Test nicht.
Der Test wird bis heute oft zitiert, wenn es um die Gesprächsfähigkeit von KI geht. Ein einheitlicher Prüfstandard für moderne Systeme ist er nicht. Und er misst Verhalten, kein Denken. Ein System kann menschenähnlich antworten, ohne wie ein Mensch zu denken.
1956: Die Dartmouth-Konferenz gibt dem Fach seinen Namen
Als Geburtsstunde der KI als Forschungsgebiet gilt der Sommer-Workshop am Dartmouth College 1956. Den Antrag dafür hatten John McCarthy, Marvin Minsky, Nathaniel Rochester und Claude Shannon am 31. August 1955 geschrieben. Darin stand zum ersten Mal der Begriff „Artificial Intelligence“. Die Annahme der Gruppe: Jeder Aspekt des Lernens und der Intelligenz lässt sich im Prinzip so genau beschreiben, dass eine Maschine ihn nachbilden kann.
Kurz darauf entstanden zwei Linien, die bis heute nebeneinander laufen. Frank Rosenblatt stellte 1957 das Perceptron vor, ein künstliches Neuron, das seine Gewichte aus Beispielen anpasst. 1966 veröffentlichte Joseph Weizenbaum ELIZA. Das Programm reagierte per Mustererkennung auf Sätze und spiegelte sie als Frage zurück. Weizenbaum war erschrocken, wie viel Verständnis Nutzer dem Programm zuschrieben.
Expertensysteme: Fachwissen für eine konkrete Aufgabe
Expertensysteme sollten das Wissen von Fachleuten für eine bestimmte Aufgabe nutzbar machen. DENDRAL half ab 1965 Chemikern, Moleküle zu bestimmen. MYCIN schlug ab etwa 1972 an der Stanford University Antibiotika bei Blutinfektionen vor. XCON konfigurierte ab 1978 Rechner des Herstellers DEC.
Diese Systeme arbeiteten mit hinterlegten Regeln nach dem Muster „wenn dieser Befund, dann diese Folgerung“. Ihr Einsatzbereich war eng. Ein System für Blutinfektionen konnte sein Wissen nicht auf ein anderes Gebiet übertragen. Jede neue Regel musste ein Mensch formulieren und pflegen. Genau das machte sie auf Dauer teuer.
Die KI-Winter: wenn Erwartung und Ergebnis auseinanderlaufen
Die Entwicklung der KI verlief in Wellen. Auf Phasen großer Versprechen folgten Rückschläge, in denen Interesse und Fördergeld zurückgingen. Diese Phasen heißen KI-Winter.
Den ersten Winter leitete 1973 der Lighthill-Report ein. Der britische Mathematiker James Lighthill kam im Auftrag des Science Research Council zu dem Schluss, dass KI ihre großen Ziele verfehlt habe. Großbritannien und die USA kürzten daraufhin Mittel. Der zweite Winter begann um 1987. Der Markt für Lisp-Maschinen, spezialisierte Rechner für KI-Programme, brach ein. Viele Expertensysteme erwiesen sich als zu teuer in der Pflege. Bis Anfang der 1990er-Jahre blieben Erwartungen und Budgets niedrig.
auf und ab · schematisch
Große Erwartungen, zwei Winter, dann der lange Anstieg.
Schematische Darstellung der öffentlichen Erwartung, keine Messwerte. Die Grenzen der KI-Winter werden je nach Quelle unterschiedlich gezogen.
Beide Winter folgten auf Versprechen, die ein konkretes System nicht halten konnte. Wer heute ein KI-Projekt plant, sollte den Nutzen an einer Aufgabe messen, nicht an einer Ankündigung.
1986: Backpropagation bringt neuronale Netze zum Lernen
Ein wichtiger Schritt für neuronale Netze war die Verbreitung des Backpropagation-Verfahrens. David Rumelhart, Geoffrey Hinton und Ronald Williams beschrieben es 1986 in einem viel beachteten Aufsatz in der Zeitschrift Nature. Erfunden haben sie es nicht allein. Seppo Linnainmaa hatte 1970 die mathematische Grundlage veröffentlicht, Paul Werbos 1974 die Anwendung auf neuronale Netze beschrieben.
Die Idee in vier Schritten. Ein Trainingsbeispiel läuft durch das Netz und erzeugt ein Ergebnis. Das Ergebnis wird mit dem gewünschten verglichen, die Abweichung ist der Fehler. Backpropagation rechnet rückwärts aus, wie stark jede Verbindung zu diesem Fehler beigetragen hat. Danach werden die Gewichte ein kleines Stück so verschoben, dass der Fehler sinkt.
backpropagation · lernen aus fehlern
Das Netz rät, misst seinen Fehler und korrigiert sich, Beispiel für Beispiel.
Ein Trainingsbeispiel läuft von links nach rechts durch das Netz. Jede Verbindung gewichtet das Signal.
| Kategorie | Fehler |
|---|---|
| 1 | 0,92 |
| 2 | 0,71 |
| 3 | 0,55 |
| 4 | 0,44 |
| 5 | 0,36 |
| 6 | 0,3 |
| 7 | 0,26 |
| 8 | 0,23 |
| 9 | 0,21 |
| 10 | 0,2 |
- Fehler
Lernkurve mit Beispielwerten. Das Netz lernt eine vorgegebene Aufgabe anhand eines festgelegten Fehlermaßes. Es erkennt nicht von selbst, was richtig oder falsch ist.
Über viele solcher Schritte wird das Netz besser. Es erkennt dabei nicht selbstständig, was richtig oder falsch ist. Es lernt eine vorgegebene Aufgabe anhand eines Fehlermaßes, das ein Mensch festgelegt hat. Diese Unterscheidung gilt für jedes heutige Sprachmodell genauso.
1997: Deep Blue besiegt Garri Kasparow
Der öffentlichkeitswirksamste Moment der KI vor ChatGPT fand am Schachbrett statt. IBMs Schachcomputer Deep Blue trat zweimal gegen den damaligen Weltmeister Garri Kasparow an, jeweils über sechs Partien. 1996 gewann Kasparow mit 4 zu 2. Im Rückkampf im Mai 1997 siegte Deep Blue mit 3,5 zu 2,5. Damit hatte erstmals ein Computer einen amtierenden Schachweltmeister in einem Wettkampf unter Turnierbedingungen besiegt.
deep blue · zwei wettkämpfe mit je sechs partien
Ein Jahr Unterschied, ein anderer Sieger.
| Kategorie | Kasparow | Deep Blue |
|---|---|---|
| 1996 | 4 | 2 |
| 1997 | 2,5 | 3,5 |
- Kasparow
- Deep Blue
Quelle: IBM. Die Zahl der Stellungen je Sekunde schwankt je nach Messart.
Deep Blues Stärke war Rechenleistung. Das System bewertete rund 200 Millionen Stellungen je Sekunde, ergänzt um Schachwissen und Eröffnungsdatenbanken. Kasparows nächsten Zug musste es nicht vorhersagen. Es spielte sehr viele mögliche Fortsetzungen durch und wählte den aussichtsreichsten Zug. Der Erfolg zeigte, wie stark ein Computer bei einer klar definierten Aufgabe werden kann. Außerhalb des Schachbretts konnte Deep Blue nichts davon.
Zwei weitere Spiele folgten später. 2011 schlug IBM Watson in der Quizshow Jeopardy! die Rekordspieler Ken Jennings und Brad Rutter. Im März 2016 gewann AlphaGo von DeepMind mit 4 zu 1 gegen Lee Sedol, einen der stärksten Go-Spieler der Welt. Oft liest man dafür das Jahr 2015. Im Oktober 2015 hatte AlphaGo den Europameister Fan Hui besiegt, das Spiel gegen Lee Sedol war 2016.
2012: Neuronale Netze lernen sehen
Der nächste Sprung kam bei der Auswertung von Bildern. Convolutional Neural Networks, kurz CNNs, lernen im Training, Bildmerkmale wie Kanten, Formen und Muster zu erkennen und für eine Aufgabe auszuwerten. 2012 trat das Netz AlexNet im ImageNet-Wettbewerb an. Es war auf Grafikkarten trainiert und senkte den Top-5-Fehler auf 15,3 Prozent. Der beste Beitrag ohne tiefes Netz lag bei 26,2 Prozent.
imagenet 2012 · weniger ist besser
AlexNet lag fast elf Prozentpunkte vor dem Rest.
| Kategorie | Top-5-Fehler |
|---|---|
| AlexNet | 15,3 % |
| Zweitbester | 26,2 % |
- Top-5-Fehler
Quelle: Krizhevsky, Sutskever, Hinton, ImageNet Classification with Deep Convolutional Neural Networks, 2012. Top-5-Fehler: Die richtige Klasse ist nicht unter den fünf wahrscheinlichsten Vorschlägen.
Solche Verfahren stecken heute in vielen Anwendungen:
- Fahrerassistenz: Kamerabilder auswerten, etwa um Fußgänger oder Hindernisse zu erkennen und Assistenzfunktionen zu unterstützen.
- Medizin: Aufnahmen wie Magnetresonanztomografien, kurz MRT, analysieren und Fachleute bei der Suche nach auffälligem Gewebe unterstützen.
Der Fortschritt liegt in der automatisierten Auswertung. Die Aufnahmen selbst entstehen weiter durch Kamera, Sensor oder Gerät. CNNs haben weder die medizinische Bildgebung noch den Bremsassistenten erfunden. Wie gut ein System etwa Tumore erkennt, muss für jede einzelne Anwendung belegt werden.
2022: ChatGPT macht KI für sehr viele Menschen nutzbar
Am 30. November 2022 veröffentlichte OpenAI ChatGPT. Zum Start lief es auf einem Modell der GPT-3.5-Reihe und war während der Forschungsphase kostenlos. Du konntest eine Frage in Alltagssprache stellen, nachhaken und bekamst eine ausformulierte Antwort. Programmierkenntnisse brauchtest du dafür nicht.
Vorher gab es schon andere Sprachsysteme. GPT-3 mit 175 Milliarden Parametern hatte OpenAI im Mai 2020 vorgestellt, allerdings für Entwickler über eine Schnittstelle. Die technische Grundlage, der Transformer, stammt aus einem Google-Aufsatz von 2017. ChatGPT war also nicht das erste Dialogsystem. Es war das erste, das so viele Menschen so leicht erreichte. OpenAI meldete nach fünf Tagen eine Million Nutzer. Die oft genannten 100 Millionen nach zwei Monaten sind eine Schätzung der Bank UBS, keine offizielle Zählung.
ab 30.11.2022 · ki für alle
Keine Programmierkenntnisse nötig. Das hat den Unterschied gemacht.
Quellen: OpenAI; UBS-Schätzung nach Reuters; Epoch AI, „Training compute of frontier AI models grows by 4-5x per year“; Brown u. a. 2020.
Hinter dem Sprung steht auch Rechenleistung. Das Forschungsinstitut Epoch AI schätzt, dass die Rechenleistung für das Training bedeutender Modelle von 2010 bis 2024 um etwa das Vierfache pro Jahr gewachsen ist. Im selben Jahr wie ChatGPT kamen die Bildgeneratoren: DALL·E 2 im April, Midjourney im Juli und Stable Diffusion im August 2022. In vielen Zeitleisten stehen sie erst unter 2023.
Zur Nutzung gehört die Frage nach deinen Daten. Ein kostenloser Zugang sagt allein nichts darüber aus, wie Eingaben verarbeitet oder für die Weiterentwicklung genutzt werden. Das hängt vom Anbieter, vom Tarif und von deinen Einstellungen ab. Bevor du persönliche oder vertrauliche Informationen eingibst, prüf die Bedingungen und die Einstellungen des Dienstes.
2024: Der EU AI Act regelt den Einsatz
Mit der Verbreitung kam die Regulierung. Am 1. August 2024 trat die europäische KI-Verordnung in Kraft, der EU AI Act. Ihre Pflichten gelten gestaffelt. Seit 2. Februar 2025 sind bestimmte KI-Praktiken verboten, dazu kam eine Regel zur KI-Kompetenz. Seit 2. August 2025 gelten Regeln für Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck. Am 27. Juli 2026 trat der AI Omnibus in Kraft. Er vereinfacht die Regel zur KI-Kompetenz und verlängert Fristen. Seit 2. August 2026 gilt der Großteil der Verordnung, darunter die Transparenzpflichten nach Artikel 50. Pflichten für Hochrisiko-Systeme nach Anhang III greifen ab 2. Dezember 2027, für Hochrisiko-KI in Produkten nach Anhang I ab 2. August 2028.
eu ai act · gestaffelt
In Kraft heißt nicht: alles gilt sofort.
Die KI-Verordnung trat am 1. August 2024 in Kraft. Verbote und KI-Kompetenz gelten seit 2. Februar 2025, Regeln für KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck seit 2. August 2025. Der AI Omnibus ist seit 27. Juli 2026 in Kraft. Der Großteil der Regeln gilt ab 2. August 2026, Hochrisiko-Regeln nach Anhang III ab 2. Dezember 2027 und nach Anhang I ab 2. August 2028.
- 8/2024 · erledigt
Verordnung tritt in Kraft
Am 01.08.2024. Start der gestaffelten Fristen.
- 2/2025 · erledigt
Verbote und KI-Kompetenz
Ab 02.02.2025. Bestimmte Praktiken sind verboten, dazu kommt die Regel zur KI-Kompetenz.
- 8/2025 · erledigt
Regeln für GPAI-Modelle
Ab 02.08.2025. Pflichten für Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck.
- 7/2026 · erledigt
AI Omnibus in Kraft
Am 27.07.2026. Längere Fristen für Hochrisiko-Systeme, vereinfachte Regel zur KI-Kompetenz.
- 8/2026 · erledigt
Großteil der Regeln gilt
Ab 02.08.2026, darunter die Transparenzpflichten nach Artikel 50.
- 12/2027 · geplant
Hochrisiko nach Anhang III
Ab 02.12.2027. Hochrisiko-Systeme in Produkten nach Anhang I folgen am 02.08.2028.
Quellen: Europäische Kommission, AI Act Service Desk, Zeitplan der Umsetzung; Europäische Kommission, AI Omnibus enters into force, 27.07.2026.
Was du aus über 75 Jahren KI-Geschichte mitnimmst
Jede Station zeigt eine andere Fähigkeit. Expertensysteme wenden Regeln an. Neuronale Netze lernen aus Trainingsbeispielen. Deep Blue berechnet Spielzüge, CNNs werten Bilder aus, Sprachmodelle erzeugen Text. Keine dieser Fähigkeiten macht ein System allgemein klug. Jede hat eine klare Grenze.
fünf fähigkeiten · fünf grenzen
Welche Aufgabe beherrscht das System, und wo hört es auf?
kann
- hinterlegtes Fachwissen nachvollziehbar anwenden
- in einem engen Gebiet verlässlich arbeiten
Grenze
- Wissen nicht auf andere Gebiete übertragen
- nichts Neues ohne neue Regeln lernen
Beispiel: Expertensysteme wie MYCIN
Wenn du eine KI-Anwendung für dein Unternehmen beurteilst, stell deshalb zuerst eine Frage: Welche konkrete Aufgabe beherrscht das System, und wo liegen seine Grenzen? Ein Sprachmodell formuliert dir ein Angebot in Sekunden. Ob die Zahlen darin stimmen, prüft es nicht von selbst.
Quellen
- Alan Turing: Computing Machinery and Intelligence, Mind 59 (236), Oktober 1950.
- McCarthy, Minsky, Rochester, Shannon: A Proposal for the Dartmouth Summer Research Project on Artificial Intelligence, 31.08.1955.
- Joseph Weizenbaum: ELIZA, a computer program for the study of natural language communication, Communications of the ACM, 1966.
- James Lighthill: Artificial Intelligence: A General Survey, Science Research Council, 1973.
- Rumelhart, Hinton, Williams: Learning representations by back-propagating errors, Nature 323, 1986.
- IBM: Deep Blue.
- Krizhevsky, Sutskever, Hinton: ImageNet Classification with Deep Convolutional Neural Networks, NeurIPS 2012.
- Vaswani u. a.: Attention Is All You Need, 2017.
- Brown u. a.: Language Models are Few-Shot Learners, 28.05.2020.
- OpenAI: Introducing ChatGPT, 30.11.2022.
- Epoch AI: Training compute of frontier AI models grows by 4-5x per year, 2024.
- Europäische Kommission: Zeitplan der Umsetzung des AI Act; AI Omnibus enters into force, 27.07.2026.
Grafiken und Zeitstrahl sind eigene Darstellungen. Die Kurve der Erwartungen ist schematisch, die Lernkurve zeigt Beispielwerte.


