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1. November 2026FörderungKMUBAFA

BAFA-Förderung für KMU: Verlängerung bis 2028 und alle Neuerungen ab 2027BAFA Funding for SMEs: Extended to 2028 and What Changes from 2027

Die BAFA-Förderung für Unternehmensberatungen läuft bis Ende 2028 weiter, und ab 1. Januar 2027 gelten neue Regeln: ein Formular statt vier, 40 Stunden statt 5 Tage, Umsatzanzeige als Zahlungsnachweis, kein Pflichtgespräch mehr für Jungunternehmen. Was sich ändert, was gleich bleibt, und welche Frist du nicht verpassen darfst.The BAFA grant for SME business consulting runs until end of 2028, and new rules take effect on 1 January 2027: one form instead of four, 40 hours instead of 5 days, online banking statement accepted as proof of payment, no compulsory meeting for start-ups. What changes, what stays the same, and the deadline you cannot miss.

Steffen Herr und die Inhaberin einer Tischlerei gehen an der Hobelbank gemeinsam ein einzelnes Formular auf einem Klemmbrett durch
Ab 2027 reicht ein Formular. Bild: KI-generiert mit Steffen Herr.

Das BAFA hat die Förderrichtlinie für Unternehmensberatungen verlängert. Bis Ende 2028 können kleine und mittlere Unternehmen weiterhin Zuschüsse für externe Beratungsleistungen beantragen. Gleichzeitig tritt ab dem 1. Januar 2027 eine überarbeitete Fassung in Kraft, die das Verfahren an mehreren Stellen vereinfacht, und an einer Stelle eine neue Pflicht einführt.

Dieser Beitrag fasst alle Änderungen zusammen, erklärt was für bereits laufende Anträge gilt, und zeigt die Fristen, auf die du achten musst. Alle Angaben beruhen auf der zweiten Änderung der Förderrichtlinie vom 15. Oktober 2026 (BAnz AT 28.10.2026 B3).

Das Programm auf einen Blick

Zwei Jahre mehr, und eine Frist, die nicht rutscht.

  1. Richtlinie erlassen

    BAnz AT 23.12.2022 B1: ursprünglicher Zeitraum 2023–2026.

  2. Erste Änderung

    BAnz AT 23.12.2024 B1: erste Änderung der Richtlinie.

  3. Zweite Änderung

    BAnz AT 28.10.2026 B3: Verlängerung bis 2028, neue Regeln ab 1.1.2027.

  4. Alte Regeln enden

    Anträge bis zu diesem Datum laufen noch nach der alten Fassung.

  5. Neue Fassung in Kraft

    40 Stunden, Umsatzanzeige als Zahlungsnachweis, 1 Formular statt 4, ELSTER/BundID.

  6. Harte Endfrist

    Verwendungsnachweis muss bis zu diesem Datum eingegangen sein. Keine Ausnahme.

Was sich ändert und was nicht

Die Verlängerung bis 2028 ist die gute Nachricht. Die neue Fassung bringt sechs Vereinfachungen und eine neue Pflicht. Das Wichtigste auf einen Blick:

Alt vs. neu

Sechs Änderungen, die das Verfahren vereinfachen, und eine, die eine Pflicht hinzufügt.

bis 31.12.2026

Max. 5 Arbeitstage

ab 1.1.2027

Max. 40 Stunden

Redaktionelle Änderung, entspricht derselben Zeit; Stunden müssen nicht zusammenhängend erbracht werden.

bis 31.12.2026

Kontoauszug

ab 1.1.2027

Zahlungsnachweis (auch Online-Umsatzanzeige)

Umsatzanzeige muss Zahlungsempfänger, Rechnungsdaten und Wertstellungsdatum enthalten. Kontoauszug bleibt weiter möglich.

bis 31.12.2026

4 Einzelformulare (EU-KMU-Erklärung, De-minimis, Charta-Kenntnisnahme, VN-Formular)

ab 1.1.2027

1 VN-Formular inkl. aller Erklärungen

Unterschrift nur noch durch den Antragsteller. Beratungsbericht: Doppelunterschrift bleibt.

bis 31.12.2026

Pflichtgespräch mit regionalem Ansprechpartner (für Unternehmen < 1 Jahr)

ab 1.1.2027

Kein Pflichtgespräch, kein Bestätigungsschreiben

Nr. 7.1 gestrichen. Erleichterung für Jungunternehmen.

bis 31.12.2026

MwSt-Abzugsberechtigung als Verwaltungspraxis

ab 1.1.2027

Bruttokosten förderbar bei fehlendem Vorsteuerabzug (in der Richtlinie verankert)

Nr. 5.2: jetzt verbindliche Regel, nicht mehr nur Praxis.

bis 31.12.2026

Papierantrag / analoges Verfahren

ab 1.1.2027

ELSTER / BundID ab Jan 2027 Pflicht

Digitale Authentifizierung. Details folgen gesondert durch das BAFA.

Der entscheidende Stichtag: 31. Dezember 2026

Für alle Anträge, die bis zum 31. Dezember 2026 gestellt werden, gelten weiterhin die bisherigen Regeln. Wer seinen Antrag also noch in diesem Jahr einreicht, läuft nach der alten Fassung, auch wenn die eigentliche Beratung erst 2027 stattfindet.

Ab dem 1. Januar 2027 gilt die neue Fassung für alle neuen Anträge. Die größten Unterschiede betreffen das Verwendungsnachweis-Verfahren.

Die Frist, die verkürzt

Ein Antrag Mitte 2028 hat nur noch wenige Wochen bis zum Verwendungsnachweis.

  1. Antrag gestellt

    Richtlinienbeginn + Informationsschreiben der Leitstelle

  2. Beratungszeitraum

    Max. 40 Stunden · Beginn nur nach Informationsschreiben

  3. Verwendungsnachweis (VN)

    Spätestens 6 Monate nach Informationsschreiben

  4. Harte Grenze: 31. Dez 2028

    VN muss vorher eingehen, egal wann der Antrag gestellt wurde

Regel: Die VN-Frist ist das Minimum aus (Informationsschreiben + 6 Monate) und 31.12.2028. Bei Anträgen ab ca. Juli 2028 gilt die harte Grenze.

Ein Formular statt vier

Bisher mussten Antragsteller beim Verwendungsnachweis vier separate Dokumente einreichen: das eigentliche VN-Formular, eine EU-KMU-Erklärung, eine De-minimis-Erklärung und eine Charta-Kenntnisnahme. Ab 2027 sind alle vier in einem einzigen VN-Formular integriert.

Ein einzelnes unterschriebenes Blatt mit Füller auf einem Eichentisch, daneben ein verschnürter Stapel alter Formulare
Ab Januar 2027 erledigt ein Formular, was vorher vier Dokumente brauchten. Bild: KI-generiert.

Der Papieraufwand schrumpft

EU-KMU-, De-minimis-Erklärung und Charta-Kenntnisnahme stecken jetzt im VN-Formular.

Der Beratungsbericht muss weiterhin von Antragsteller und Berater unterschrieben werden. Das VN-Formular nur noch vom Antragsteller.

Eine Unterschrift des Antragstellers auf dem VN-Formular genügt. Einzige Ausnahme: der Beratungsbericht muss weiterhin von beiden Seiten, Antragsteller und Berater, unterzeichnet werden.

Umsatzanzeige als Zahlungsnachweis

Wer sein Banking fast ausschließlich online erledigt, musste bisher einen klassischen Kontoauszug oder eine Bankbestätigung besorgen. Ab 2027 steht in der Richtlinie ausdrücklich: Auch die im Onlinebanking selbst erzeugte Umsatzanzeige zählt.

Zugelassen sind als Zahlungsnachweis:

  • Kontoauszug der Bank
  • Bankbestätigung
  • Selbst erzeugte Umsatzanzeige aus dem Online-Banking

Die Umsatzanzeige muss drei Pflichtangaben enthalten: den Zahlungsempfänger, die Rechnungsdaten (Rechnungsnummer oder Betreff) und das Wertstellungsdatum. Barzahlungen oder Verrechnungen werden weiterhin nicht anerkannt.

40 Stunden statt 5 Tage

Die Richtlinie sprach bisher von maximal fünf Beratungstagen. Ab 2027 sind es maximal 40 Stunden. Das ist keine inhaltliche Änderung, fünf Tage zu je acht Stunden ergeben 40 Stunden, sondern eine redaktionelle Klarstellung. Praktische Konsequenz: die Stunden müssen nicht in zusammenhängenden Blöcken erbracht werden. Reisezeit und die Erstellung des Beratungsberichts zählen nicht zur Beratungszeit.

ELSTER und BundID ab Januar 2027 Pflicht

Hände einer Handwerkerin in Arbeitsschürze halten ein Smartphone mit einer Onlinebanking-Ansicht, im Hintergrund die Werkbank
Onlinebanking statt Papier: Ab 2027 zählt auch die selbst erzeugte Umsatzanzeige, die Anmeldung läuft über ELSTER oder BundID. Bild: KI-generiert.

Die einzige echte Zusatzverpflichtung ab 2027: alle antragstellenden Unternehmen müssen sich über ELSTER oder BundID digital authentifizieren. Das BAFA wird die genauen Anforderungen gesondert kommunizieren. Wenn du noch kein ELSTER-Konto für dein Unternehmen oder deine Selbstständigkeit hast, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, das einzurichten.

Förderhöhe und Kontingent, unverändert

Die Sätze bleiben gleich

80 % oder 50 %, wo dein Betrieb ist, entscheidet den Satz.

80 %max. 2.800 €

Neue Bundesländer (inkl. Regionen Lüneburg und Trier, ohne Berlin und Region Leipzig)

Max. 3.500 € förderfähige Kosten × 80 % = bis zu 2.800 € Zuschuss

50 %max. 1.750 €

Alte Bundesländer (inkl. Berlin und Region Leipzig, ohne Regionen Lüneburg und Trier)

Max. 3.500 € förderfähige Kosten × 50 % = bis zu 1.750 € Zuschuss

Quelle: Nr. 5.2 der Förderrichtlinie (zweite Änderung, 15.10.2026). MwSt ist in den förderfähigen Kosten enthalten, wenn der Antragsteller nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist.

Die Förderhöhen bleiben identisch mit der bisherigen Fassung. Förderfähig sind Beratungsleistungen bis zu einem Höchstwert von 3.500 Euro. Darauf werden je nach Standort des Unternehmens 80 oder 50 Prozent bezuschusst.

Wichtig zur regionalen Zuordnung: Die Region Lüneburg (Niedersachsen) und die Region Trier (Rheinland-Pfalz) gelten trotz ihrer Lage in westdeutschen Bundesländern als Neue-Länder-Region und erhalten 80 Prozent. Berlin und die Region Leipzig erhalten trotz ihrer Lage in ostdeutschen Bundesländern nur 50 Prozent.

Das Kontingent bleibt gleich

5 Beratungen insgesamt über die gesamte Richtliniendauer, 2 pro Kalenderjahr.

Gesamt (2022–2028)

5

Pro Kalenderjahr

2

Das Gesamtkontingent von 5 gilt über die gesamte Laufzeit von 2023 bis 2028 und startet ab 2027 nicht neu bei 5. Bereits erhaltene Beratungen nach der alten Fassung zählen mit.

Das Kontingent gilt für die gesamte Laufzeit der Richtlinie seit 2022, es setzt sich mit der Verlängerung nicht neu auf fünf zurück. Wer in den vergangenen Jahren bereits drei oder vier Beratungen bezuschusst bekommen hat, hat entsprechend weniger verbleibende Beratungen bis 2028.

Mehrwertsteuer und Kleinunternehmer

Bisher war es Verwaltungspraxis, dass Unternehmen ohne Vorsteuerabzugsberechtigung (also vor allem Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG) die Bruttokosten der Beratung als förderfähig geltend machen konnten. Ab 2027 ist das ausdrücklich in der Richtlinie verankert, in Nummer 5.2. Das schafft Rechtssicherheit und verhindert Unklarheiten bei der Bewilligung.

Dein persönlicher Stichtag-Check

Welche Fassung gilt für deinen Antrag? Wann muss der Verwendungsnachweis bei dir sein? Wie viel Zuschuss ergibt sich in deinem Fall? Der Rechner gibt dir eine erste Orientierung.

Dein persönlicher Check

Welche Regeln gelten? Wann muss der Nachweis da sein? Wie viel Zuschuss?

Datum deines Online-Antrags bei der Leitstelle.

Leer lassen, um nur die Fassung zu sehen.

Inkl. Auslagen und Reisekosten. Max. 3.500 € förderbar.

Seit Geltung der Richtlinie (2022).

Antragsdatum und Honorar eingeben, um das Ergebnis zu sehen.

Hinweis: Der Rechner dient zur ersten Orientierung und ersetzt keine Prüfung durch die zuständige Leitstelle. Die Mehrwertsteuer-Berechnung verwendet einen vereinfachten Standardsatz von 19 Prozent; abweichende Steuersätze (zum Beispiel 7 Prozent) werden nicht berücksichtigt.

Kein Pflichtgespräch mehr für Jungunternehmen

Für Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung jünger als ein Jahr sind, galt bisher eine besondere Auflage: vor der Beratung musste ein Gespräch mit einem regionalen Ansprechpartner stattfinden und ein Bestätigungsschreiben eingeholt werden. Diese Regelung (Nummer 7.1 der Richtlinie) ist mit der neuen Fassung komplett gestrichen. Der Antrag kann ohne diesen Schritt gestellt werden.

Kostenlose Workshops zur neuen Fassung

Das DIHK-Servicezentrum bietet zwei kostenlose Online-Workshops an, in denen die Änderungen im Detail erläutert werden:

  • Montag, 7. Dezember 2026, 10 bis 12 Uhr (Microsoft Teams)
  • Mittwoch, 13. Januar 2027, 10 bis 12 Uhr (Microsoft Teams)

Die Anmeldung läuft über die jeweiligen regionalen Leitstellen.

Fazit: länger, einfacher, fester Schluss

Steffen Herr erklärt einem Inhaberpaar eines Sanitärbetriebs am Besprechungstisch den Ablauf, hinter ihm ein Flipchart mit drei Punkten
Bis zu 2.800 Euro Zuschuss für externe Beratung, in den übrigen Regionen bis zu 1.750 Euro. Bild: KI-generiert mit Steffen Herr.

Die Verlängerung bis 2028 ist ein klares Signal: der Bund unterstützt kleine und mittlere Unternehmen weiter dabei, sich externe Expertise zu holen. Die neuen Regeln ab Januar 2027 machen das Verfahren spürbar schlanker.

Wer jetzt plant, sollte zwei Dinge im Blick behalten: Erstens bleibt das Gesamtkontingent von fünf Beratungen über die gesamte Richtlinienlaufzeit bestehen. Wer bereits geförderte Beratungen hatte, sollte prüfen, wie viele noch möglich sind. Zweitens ist der 31. Dezember 2028 eine harte Endfrist für den Verwendungsnachweis, wer spät im Jahr 2028 einen Antrag stellt, hat wenig Zeit.

Wenn du Fragen zur BAFA-Förderung hast oder prüfen möchtest, ob eine Beratung für dein Unternehmen in Frage kommt, findest du alle Details auf herrlichfinance.de/bafa/. Ich bin als BAFA-gelisteter Berater unter der Beraternummer 193982 eingetragen und beantworte dort auch Fragen zur Fördervoraussetzung und Antragstellung.

Quellen und Stand

Stand: 1. November 2026. Maßgeblich ist die aktuelle Fassung der Richtlinie beim BAFA.

  • Bundesanzeiger: Richtlinie zur Förderung von Unternehmensberatungen für KMU, zweite Änderung vom 15. Oktober 2026 (BAnz AT 28.10.2026 B3). Ursprungsfassung 14. Dezember 2022 (BAnz AT 23.12.2022 B1), erste Änderung 12. Dezember 2024 (BAnz AT 23.12.2024 B1).
  • BAFA-Rundschreiben Referat 413 an zugelassene Berater, Oktober 2026.
  • DIHK-Service-Newsletter (Bearbeitungsstelle Gewerbefördermittel des Bundes), Oktober 2026.
  • BAFA: Unternehmensberatungen, Übersicht, abgerufen am 1. November 2026.

Bildhinweis: Alle Bildmotive sind KI-generiert (Gemini 3 Pro Image) und für diesen Beitrag erstellt. Die Grafiken und der Rechner sind eigene Darstellungen nach den genannten Quellen. Der Rechner vereinfacht und ersetzt keine individuelle Beratung oder behördliche Prüfung.

Steffen Herr and the owner of a carpentry workshop go through a single form on a clipboard at the workbench
From 2027, one form is enough. Image: AI-generated with Steffen Herr.

The BAFA has extended the funding guideline for business consulting. Small and medium-sized enterprises can continue to apply for grants for external advisory services until end of 2028. At the same time, a revised version takes effect on 1 January 2027 that simplifies the process in several areas, and introduces one new obligation.

This article summarises all changes, explains what applies to applications already in progress, and shows the deadlines you need to watch. All information is based on the second amendment to the funding guideline of 15 October 2026 (BAnz AT 28.10.2026 B3).

The programme at a glance

Two years added, but one deadline that cannot move.

  1. Guideline enacted

    BAnz AT 23.12.2022 B1: original 2023–2026 period.

  2. First amendment

    BAnz AT 23.12.2024 B1: first amendment of the guideline.

  3. Second amendment

    BAnz AT 28.10.2026 B3: extension to 2028, new rules from 1 Jan 2027.

  4. Old rules end

    Applications filed up to this date are processed under the old guideline.

  5. New rules take effect

    40 hours, bank statement → proof of payment, 1 form instead of 4, ELSTER/BundID.

  6. Hard deadline

    Proof of use (VN) must arrive by this date, no exceptions, no extensions.

What changes and what does not

The extension to 2028 is the good news. The new version brings six simplifications and one new obligation. The most important changes at a glance:

Old vs. new

Six changes that simplify the process, and one that adds an obligation.

until 31 Dec 2026

Max. 5 working days

from 1 Jan 2027

Max. 40 hours

Editorial change, equivalent time; hours need not be consecutive.

until 31 Dec 2026

Bank statement

from 1 Jan 2027

Proof of payment (incl. online banking statement)

Statement must show payee, invoice reference and value date. Bank statement still accepted.

until 31 Dec 2026

4 separate forms (EU-KMU, De-minimis, Charter declaration, VN form)

from 1 Jan 2027

1 VN form including all declarations

Signed by the applicant only. Advisory report: dual signature remains.

until 31 Dec 2026

Compulsory meeting with regional partner (for businesses < 1 year old)

from 1 Jan 2027

No compulsory meeting, no confirmation letter

Section 7.1 deleted. Simplification for start-ups.

until 31 Dec 2026

VAT deductibility as admin practice

from 1 Jan 2027

Gross costs fundable when no input-tax right (anchored in the guideline)

Section 5.2: now a binding rule, not just practice.

until 31 Dec 2026

Paper application / analogue process

from 1 Jan 2027

ELSTER / BundID mandatory from Jan 2027

Digital authentication. Details from BAFA to follow.

The decisive cut-off: 31 December 2026

For all applications submitted by 31 December 2026, the current rules continue to apply. An application filed in December 2026 still runs under the old version, even if the actual consultation takes place in 2027.

From 1 January 2027, the new version applies to all new applications. The biggest differences affect the proof-of-use procedure.

The deadline that cuts short

An application in mid-2028 has only weeks to submit the proof of use.

  1. Application submitted

    Guideline-start + info letter from the contact point

  2. Consultation period

    Max. 40 hours · start only after info letter

  3. Proof of use (VN)

    6 months after info letter at the latest

  4. Hard stop: 31 Dec 2028

    VN must arrive before this date, regardless of when the application was filed

Rule: the VN deadline is the earlier of (info letter + 6 months) and 31 Dec 2028. For applications from approx. July 2028 onwards, the hard stop applies.

One form instead of four

Until now, applicants had to submit four separate documents as proof of use: the VN form itself, an EU-SME declaration, a De-minimis declaration and an EU Charter acknowledgement. From 2027, all four are integrated into a single VN form.

A single signed sheet with a fountain pen on an oak desk, next to a tied stack of old forms
From January 2027, one form does what previously required four documents. Image: AI-generated.

The paperwork shrinks

EU-SME, De-minimis and Charter acknowledgement are now part of the VN form.

The advisory report still requires dual signatures (applicant and consultant). The VN form only needs the applicant's signature.

One signature from the applicant on the VN form is enough. The only exception: the advisory report still requires dual signatures from both applicant and consultant.

Online banking statement as proof of payment

Those who manage their banking almost entirely online previously had to obtain a classic bank statement or a bank confirmation. From 2027 the guideline states explicitly: a transaction view you generate yourself in online banking also counts.

Accepted as proof of payment:

  • Bank statement
  • Bank confirmation letter
  • Self-generated transaction history from online banking

The transaction history must contain three mandatory items: the payee, the invoice reference (invoice number or subject), and the value date. Cash payments and set-offs continue to be excluded.

40 hours instead of 5 days

The guideline previously spoke of a maximum of five consulting days. From 2027 it is 40 hours. This is not a substantive change, five eight-hour days equal 40 hours, but a clarification. The practical consequence: hours need not be delivered in consecutive blocks. Travel time and producing the advisory report do not count toward the consulting hours.

ELSTER and BundID mandatory from January 2027

Hands of a craftswoman in a work apron holding a smartphone with an online-banking view, workbench in the background
Digital authentication becomes mandatory: ELSTER or BundID from January 2027. Image: AI-generated.

The one genuine new obligation from 2027: all applicant businesses must authenticate digitally via ELSTER or BundID. The BAFA will communicate the exact requirements separately. If you do not yet have an ELSTER account for your business or self-employment, now is a good time to set one up.

Grant level and quota, unchanged

The rates stay the same

80 % or 50 %, where your business is based decides the rate.

80 %max. €2,800

New Länder (incl. Lüneburg and Trier, excl. Berlin and Leipzig region)

Max. €3,500 eligible costs × 80 % = up to €2,800 grant

50 %max. €1,750

Old Länder (incl. Berlin and Leipzig region, excl. Lüneburg and Trier)

Max. €3,500 eligible costs × 50 % = up to €1,750 grant

Source: Section 5.2 of the guideline (second amendment, 15 Oct 2026). VAT is included in eligible costs if the applicant has no right to deduct input tax.

The grant rates remain identical to the previous version. Eligible consulting services are funded up to a ceiling of €3,500. A grant of 80 % or 50 % is then applied, depending on where the business is located.

A note on regional allocation: the Lüneburg region (Lower Saxony) and the Trier region (Rhineland-Palatinate) count as new-Länder regions despite being in western German states and receive 80 %. Berlin and the Leipzig region receive only 50 % despite being in eastern German states.

The quota stays the same

5 consultations maximum over the entire guideline period, 2 per calendar year.

Total (2022–2028)

5

Per calendar year

2

The total quota of 5 covers the entire period from 2023 to 2028 and does not reset at 5 from 2027. Consultations already received under the old guideline count towards it.

The quota covers the entire guideline period since 2022, it does not reset with the extension. A business that already received three or four funded consultations in previous years has correspondingly fewer remaining until 2028.

VAT and small businesses

It was previously only administrative practice that businesses without input-tax deduction rights (mainly small businesses under section 19 UStG) could claim the gross costs of a consultation as eligible. From 2027 this is explicitly anchored in the guideline, in section 5.2. This creates legal certainty and prevents ambiguity at the approval stage.

Your personal deadline check

Which version applies to your application? When does proof of use need to be in? How much grant does your situation produce? The calculator gives you a first orientation.

Your personal check

Which rules apply? When is the proof due? How much grant?

Date of your online application to the contact point.

Leave blank to see only the guideline version.

Including travel and expenses. Max. €3,500 eligible.

Since the guideline came into force (2022).

Enter an application date and the consulting fee to see the result.

Note: the calculator is for initial guidance only and does not replace review by the relevant contact point. The VAT calculation uses a simplified standard rate of 19 %; other rates (e.g. 7 %) are not covered.

No compulsory meeting for start-ups

Until now, businesses less than one year old faced a special requirement: before the consultation, a meeting with a regional contact point had to take place and a confirmation letter obtained. This provision (section 7.1 of the guideline) has been completely removed in the new version. Applications can be filed without this step.

Free workshops on the new version

The DIHK service centre is offering two free online workshops explaining the changes in detail:

  • Monday, 7 December 2026, 10:00 to 12:00 (Microsoft Teams)
  • Wednesday, 13 January 2027, 10:00 to 12:00 (Microsoft Teams)

Registration is through the respective regional contact points.

Conclusion: longer, simpler, firm end

Steffen Herr explains the process to the owners of a plumbing business at a meeting table, a flipchart with three dots behind him
The BAFA grant is worth it: up to €2,800 for external consulting. Image: AI-generated.

The extension to 2028 sends a clear signal: the federal government continues to support small and medium-sized businesses in accessing outside expertise. The new rules from January 2027 make the process noticeably leaner.

Two things to keep in mind when planning ahead: first, the overall quota of five consultations covers the entire guideline period. If you have already received funded consultations, check how many remain. Second, 31 December 2028 is a hard deadline for proof of use, a late 2028 application leaves little time.

If you have questions about the BAFA grant or want to find out whether a consultation might be right for your business, all the details are at herrlichfinance.de/bafa/. I am listed as a BAFA-approved consultant under adviser number 193982 and answer questions there about eligibility and the application process.

Sources and status

Status: 1 November 2026. The current version of the guideline at the BAFA is authoritative.

  • Bundesanzeiger: Guideline for the promotion of business consulting for SMEs, second amendment of 15 October 2026 (BAnz AT 28.10.2026 B3). Original version 14 December 2022 (BAnz AT 23.12.2022 B1), first amendment 12 December 2024 (BAnz AT 23.12.2024 B1).
  • BAFA circular from Section 413 to approved consultants, October 2026.
  • DIHK service newsletter (processing office for federal commercial funding), October 2026.
  • BAFA: Business consulting, overview, retrieved 1 November 2026.

Image note: all motifs are AI-generated (Gemini 3 Pro Image) and created for this article. The graphics and the calculator are my own illustrations based on the sources above. The calculator simplifies and does not replace individual advice or official review.

Häufige FragenFrequently asked questions

Gilt mein bereits bewilligter Antrag noch nach den alten Regeln?Does my existing approved application still run under the old rules?

Ja. Anträge, die bis zum 31. Dezember 2026 gestellt wurden, laufen vollständig nach der bisherigen Fassung der Förderrichtlinie, unabhängig davon, wann die Beratung stattfindet oder der Verwendungsnachweis eingereicht wird.Yes. Applications submitted by 31 December 2026 run fully under the previous version of the guideline, regardless of when the consultation takes place or the proof of use is submitted.

Was ist die härteste Frist, die ich nicht verpassen darf?What is the hardest deadline?

Der 31. Dezember 2028. Bis zu diesem Datum muss dein Verwendungsnachweis bei deiner Leitstelle eingegangen sein. Die Frist wird nicht verlängert. Die normale VN-Frist beträgt sechs Monate nach dem Informationsschreiben der Leitstelle, doch sie darf nie nach dem 31.12.2028 liegen. Bei späten Anträgen 2028 (ab ca. Juli) ist die Frist entsprechend kürzer.31 December 2028. Your proof of use (VN) must reach your Leitstelle by this date. No exceptions, no extensions. The normal VN deadline is six months after the info letter from the contact point, but never later than 31 December 2028. For late 2028 applications (from around July 2028), the deadline is correspondingly shorter.

Was ändert sich beim Verwendungsnachweis ab 1. Januar 2027?What changes in the proof-of-use process from 1 January 2027?

Die vier bisherigen Einzelformulare (EU-KMU-Erklärung, De-minimis-Erklärung, Charta-Kenntnisnahme und VN-Formular) werden zu einem einzigen VN-Formular zusammengefasst. Du unterschreibst als Antragsteller nur noch einmal. Der Beratungsbericht wird weiterhin von dir und deinem Berater gemeinsam unterschrieben.The four previous forms (EU-SME declaration, De-minimis declaration, EU Charter acknowledgement and VN form) are merged into a single VN form. You sign once as the applicant. The advisory report continues to require dual signatures from both you and your consultant.

Was gilt ab 2027 als Zahlungsnachweis?What counts as proof of payment from 2027?

Neben dem klassischen Kontoauszug ist ab 2027 ausdrücklich auch eine Umsatzanzeige aus dem Online-Banking zugelassen. Sie muss Zahlungsempfänger, Rechnungsdaten und Wertstellungsdatum enthalten. Bargeldzahlungen oder Verrechnungen werden nicht anerkannt.In addition to the classic bank statement, an online banking transaction history is now explicitly permitted. It must show the payee, invoice reference and value date. Cash payments and set-offs are not accepted.

Hat sich das Kontingent mit der Verlängerung erhöht?Has the quota increased with the extension?

Nein. Das Kontingent gilt für die gesamte Laufzeit der Richtlinie von 2022 bis 2028: maximal fünf Beratungen insgesamt, maximal zwei pro Kalenderjahr. Es startet ab 2027 nicht neu bei fünf. Bereits erhaltene Beratungen zählen weiter mit.No. The quota covers the entire guideline period from 2022 to 2028: maximum five consultations in total, maximum two per calendar year. It does not reset at five from 2027. Consultations already received under the previous guideline count towards it.

Was ändert sich für Unternehmen, die jünger als ein Jahr sind?What changes for businesses less than one year old?

Das Pflichtgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner entfällt komplett. Du brauchst kein Bestätigungsschreiben mehr und kannst den Antrag ohne diesen Schritt stellen.The compulsory meeting with a regional contact point is completely removed. You no longer need a confirmation letter and can file the application without this step.

Wie hoch ist der Zuschuss in meiner Region?How much is the grant in my region?

In den neuen Bundesländern (einschließlich der Regionen Lüneburg und Trier, aber ohne Berlin und die Region Leipzig) beträgt der Zuschuss 80 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 2.800 Euro. In den alten Bundesländern (einschließlich Berlin und Region Leipzig, ohne Lüneburg und Trier) sind es 50 Prozent, maximal 1.750 Euro. Basis sind förderfähige Kosten von maximal 3.500 Euro.In the new Länder (including the Lüneburg and Trier regions, but not Berlin or the Leipzig region), the grant is 80 % of eligible costs, up to €2,800. In the old Länder (including Berlin and the Leipzig region, but not Lüneburg or Trier), it is 50 %, up to €1,750. The basis is eligible costs of up to €3,500.

Was bedeutet die Regelung zur Mehrwertsteuer?What does the VAT rule mean?

Wenn du nicht vorsteuerabzugsberechtigt bist (§ 15 UStG), dann sind die Bruttokosten der Beratung förderfähig. Das war bisher nur Verwaltungspraxis; ab 2027 steht es ausdrücklich in der Richtlinie.If you are not entitled to deduct input tax (section 15 German VAT Act), the gross costs of the consultation are eligible. This was previously only administrative practice; from 2027 it is anchored in the guideline.

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