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23. September 2026newsunternehmen

chatgpt work einmal einrichten: damit der kontext bleibt

ChatGPT Work verbindet längere Aufgaben mit Projekten, Quellen und Werkzeugen. Diese Anleitung richtet den Arbeitskontext in drei Phasen ein und setzt klare Freigabegrenzen.

Wissensarbeiter an einem Laptop mit eingeblendeten KI-Arbeitsflächen

Ihr erklärt eurer KI seit Monaten dieselben Dinge. Bei jedem neuen Fenster beginnt ihr wieder mit Zielgruppe, Ton, Dateiformat und den Regeln, die immer gelten. Das liegt selten am Modell. Meist fehlt eine klare Trennung zwischen dauerhaftem Arbeitskontext und dem Auftrag von heute.

ChatGPT Work ist für Aufgaben gedacht, die mehrere Schritte, Quellen, Werkzeuge und fertige Ergebnisse verbinden. Ein normaler Chat hilft bei einer Frage oder einem Textabschnitt. Work bleibt an einer größeren Aufgabe, zeigt den Fortschritt und kann auf verbundene Apps, Browser und wiederverwendbare Skills zugreifen. Die Funktion wird schrittweise ausgerollt. Welche Teile du siehst, hängt von Plan, Region und den Einstellungen deines Workspace ab.

einmal einrichten

damit der Kontext bleibt

20 Minuten für Quellen, Arbeitsregeln und Freigaben.

01

einrichten

5 min
  1. Work öffnen
  2. nur nötige Apps verbinden
  3. Rechte je Quelle prüfen
  4. Browser und Rechner zunächst sperren
02

aufsetzen

10 min
  1. Ergebnis beschreiben
  2. Rückfragen bündeln
  3. Arbeitsprofil anlegen
  4. zwei gute Beispiele sichern
03

arbeiten

5 min
  1. Quellen festlegen
  2. Unveränderliches nennen
  3. Fortschritt prüfen
  4. Außenwirkung freigeben

was chatgpt work anders macht

Im Chat gebt ihr eine Nachricht ein und bekommt eine Antwort. Work führt einen Auftrag aus. Ihr beschreibt das gewünschte Ergebnis, gebt Quellen und Grenzen vor und könnt während der Bearbeitung eingreifen. ChatGPT darf Rückfragen stellen, Dateien anlegen und je nach Freigabe Werkzeuge einsetzen. Ihr bleibt für Richtungswechsel und wichtige Aktionen erreichbar.

Ein Projekt hält zusammengehörige Chats, Dateien und Anweisungen an einem Ort. Apps bringen Informationen aus Diensten wie Google Drive in den Arbeitskontext. Plugins können zusätzliche Werkzeuge und Skills bündeln. Scheduled Tasks führen geeignete Arbeit einmalig, nach Zeitplan, bei unterstützten Ereignissen oder als Monitoring aus. Codex bleibt die eigene Arbeitsfläche für Softwareentwicklung. Diese Bausteine ergänzen sich, sind aber nicht dasselbe.

02die ausgabe entscheidet über die arbeitsfläche
chat

ihr braucht eine Antwort oder wollt eine Idee klären

Antwort, Erklärung oder kurzer Entwurf
work

ihr wollt ein prüfbares Ergebnis aus mehreren Quellen und Schritten

Dokument, Analyse, Präsentation oder wiederkehrender Ablauf
codex

ihr arbeitet an Software, Repositories oder technischen Prüfungen

Codeänderung mit Tests und nachvollziehbarem Diff

quelle: OpenAI Docs: ChatGPT on the web; Get started with ChatGPT Work

die ausgabe entscheidet über die arbeitsfläche

Chat ist für Antworten und gemeinsames Denken gedacht. Work übernimmt einen klar abgegrenzten Auftrag und führt mehrere Schritte bis zu einem prüfbaren Ergebnis aus. Codex ist auf Softwareentwicklung ausgerichtet. Ein Projekt ist keine vierte Arbeitsfläche, sondern hält zusammengehörige Chats, Dateien und Anweisungen beieinander.

quelle: OpenAI Docs: ChatGPT on the web; Get started with ChatGPT Work

Für den Einstieg genügt eine einfache Entscheidung. Braucht ihr eine Antwort, bleibt im Chat. Soll ein verwendbares Dokument aus mehreren Quellen entstehen, wechselt ihr zu Work. Geht es um Code und Repositories, nutzt ihr Codex. Das Projekt kommt hinzu, sobald Dateien, Anweisungen und Gespräche über mehrere Aufgaben zusammenbleiben sollen.

In der Desktop-App könnt ihr Work lokal oder, wenn die Option verfügbar ist, in der Cloud ausführen. Lokal passt, wenn Dateien oder Apps auf eurem Rechner gebraucht werden. Cloud passt zu Aufgaben, die nach dem Schließen der App weiterlaufen oder später auf Web und Mobil fortgesetzt werden sollen. Für geplante Prüfungen von Webseiten ist die Cloud ebenfalls sinnvoll, weil der eigene Rechner nicht eingeschaltet bleiben muss.

03der arbeitsauftrag ersetzt den losen prompt
  1. ergebnis

    Was soll am Ende vorliegen, für wen und in welchem Format?

  2. quellen

    Welche Dateien, Apps und Webseiten sind verbindlich?

  3. grenzen

    Was bleibt unverändert, wann muss ChatGPT nachfragen?

  4. ausführung

    Work zerlegt die Aufgabe und zeigt den Fortschritt.

  5. freigabe

    Versand, Veröffentlichung und Änderungen gehen erst nach Prüfung raus.

quelle: OpenAI Docs: Get started with ChatGPT Work

der arbeitsauftrag ersetzt den losen prompt

Work ist für längere Aufgaben mit mehreren Quellen, Werkzeugen und Ergebnissen gedacht. Der Ablauf beginnt deshalb beim gewünschten Ergebnis. Quellen, Grenzen und Freigaben folgen als Arbeitsvertrag. Die fünf Stationen sind eine praxistaugliche Übersetzung der offiziellen Hinweise, kein von OpenAI vorgeschriebenes Formular.

quelle: OpenAI Docs: Get started with ChatGPT Work

OpenAI meldete 2025 mehr als sieben Millionen ChatGPT-Arbeitsplätze. Die Zahl der Enterprise-Nachrichten war gegenüber dem Vorjahr etwa achtmal so hoch. In einer Befragung von 9.000 Beschäftigten aus fast 100 Unternehmen schrieben Nutzer ChatGPT im Mittel 40 bis 60 eingesparte Minuten pro aktivem Arbeitstag zu. Das ist kein Versprechen für euren Betrieb. Es zeigt, weshalb sich ein sauberer Arbeitsablauf eher lohnt als eine Sammlung einzelner Tricks.

04was beschäftigte bei intensiver nutzung berichten
40 bis 60 minZeitersparnis pro aktivem Arbeitstag im Mittel
tempo oder qualität verbessert
75 %
neue Aufgaben erstmals erledigt
75 %
it-probleme schneller gelöst
87 %
kampagnen schneller umgesetzt
85 %
code schneller ausgeliefert
73 %

quelle: OpenAI, The State of Enterprise AI 2025; Befragung von 9.000 Beschäftigten in fast 100 Unternehmen

was beschäftigte bei intensiver nutzung berichten

Die Prozentwerte stammen aus einer OpenAI-Auswertung aggregierter Unternehmensdaten und einer Befragung. Sie messen berichtete Verbesserungen, keinen garantierten Effekt für jedes Unternehmen. Der wichtigste Vergleich für euer Setup ist deshalb der eigene Vorher-nachher-Aufwand einer wiederkehrenden Aufgabe.

quelle: OpenAI, The State of Enterprise AI 2025; Befragung von 9.000 Beschäftigten in fast 100 Unternehmen

phase 1: zugänge bewusst einrichten

Öffnet Work und startet mit genau einem wiederkehrenden Anwendungsfall. Ein Wochenbriefing, die Vorbereitung eines Kundentermins oder die Auswertung neuer Rückmeldungen reichen. Wer sofort den gesamten digitalen Arbeitsplatz verbindet, verliert den Überblick über Rechte und Quellen.

1. nur die benötigten apps verbinden

Öffnet die Einstellungen für Apps oder Plugins. Verbindet das Konto, in dem die benötigten Informationen liegen. Für ein Wochenbriefing können Google Drive, Gmail und Kalender genügen. Notion oder Obsidian gehören nur dann dazu, wenn in eurem Konto oder Workspace eine freigegebene App, ein Plugin oder ein lokaler Dateizugriff dafür bereitsteht. Die bloße Nennung eines Dienstes erzeugt noch keine offizielle Integration.

Google Drive kann Dateien suchen und je nach Freigabe auch unterstützte Aktionen ausführen. Eine persönliche Verbindung arbeitet live mit den Dateien, auf die das verbundene Konto zugreifen darf. Eine zentral synchronisierte Wissensquelle ist eine andere Funktion und wird von berechtigten Workspace-Administratoren eingerichtet.

2. rechte vor der freigabe lesen

Prüft drei Dinge: das aktive Konto, die angeforderten Rechte und die möglichen Schreibaktionen. Suchzugriff ist etwas anderes als Erstellen, Verschieben, Teilen oder Löschen. In verwalteten Workspaces kann die Administration Apps, Domains und Aktionen begrenzen. Diese Grenzen sind Teil des Setups, kein Hindernis, das umgangen werden sollte.

3. browser und rechner erst bei bedarf öffnen

Der Cloud-Browser läuft auf einem getrennten Rechner und kann unterstützte Webseiten bedienen. Er übernimmt nicht automatisch die Anmeldungen eures eigenen Browsers. Der eingebaute Browser der Desktop-App hat ebenfalls einen eigenen Zustand. Wenn eine Aufgabe euren bestehenden Chrome-Account oder offene Tabs braucht, prüft vor der Freigabe das aktive Profil.

Gebt Browser- oder Rechnerzugriff für die Aufgabe frei, die ihn braucht. Meldedaten gehören in das Anmeldefenster, nicht in den Chat. Wenn eine Seite Automatisierung blockiert oder eine Transaktion nicht unterstützt wird, übernehmt den Schritt selbst.

05rechte wachsen mit der wirkung
01lesen

nur die nötigen Quellen

Dateien finden, Mails auswerten, Kalender prüfen
02entwerfen

innerhalb des Auftrags

Briefing, Tabelle oder Präsentation erstellen
03ändern

Ziel und Umfang vorher festlegen

Datei aktualisieren oder Datensatz ergänzen
04außenwirkung

immer menschlich freigeben

senden, teilen, buchen, kaufen oder veröffentlichen

quelle: OpenAI Docs: Permissions; Browser; Computer Use

rechte wachsen mit der wirkung

Berechtigungen legen fest, was ChatGPT innerhalb eines Arbeitsbereichs tun darf und wann eine Freigabe nötig ist. Für Websites gilt zusätzlich eine eigene Zugriffssteuerung. Die vier Stufen hier sind eine praktische Prüfreihenfolge: Erst lesen, dann entwerfen. Änderungen bleiben eng begrenzt. Aktionen nach außen benötigen eine bewusste Bestätigung.

quelle: OpenAI Docs: Permissions; Browser; Computer Use

Beginnt mit der kleinsten Wirkung. Für eine Analyse reicht häufig Lesen. Für einen Report kommt das Erstellen einer neuen Datei hinzu. Schreibrechte auf vorhandene Dokumente werden erst nötig, wenn der Ablauf nachweislich davon profitiert. Versand, Freigabe oder Veröffentlichung bleiben hinter einer menschlichen Bestätigung.

Prüft bei jeder Verbindung auch das Konto. Ein privates Google-Konto, ein Kundenkonto und der eigene Unternehmenszugang können dieselbe App verwenden und trotzdem völlig andere Daten freigeben. Notiert im Arbeitsprofil, welches Konto für den Ablauf vorgesehen ist. So fällt ein falscher Kontext vor der Bearbeitung auf.

phase 2: arbeitsprofil und beispiele aufsetzen

Startet noch nicht mit dem ersten Text. Lasst euch befragen. Der Auftrag an Work lautet zunächst: „Stelle mir alle Fragen, die du für ein belastbares Arbeitsprofil brauchst. Bündele sie, bevor du etwas entwirfst.“ Beantwortet die Rückfragen in einem Durchgang.

Danach lasst ihr zwei wiederverwendbare Bausteine erstellen.

das arbeitsprofil

Das Profil hält fest, welche Aufgabe regelmäßig anfällt, für wen das Ergebnis gedacht ist und welche Form gelten soll. Dazu kommen feste Regeln. Beispiele sind die bevorzugte Länge, Quellenpflicht, Schreibweise von Produktnamen, erlaubte Dateitypen und Fälle, in denen Work nachfragen muss.

Speichert das Profil als Projektanweisung oder, wenn verfügbar und passend, als Skill. Ein Skill ist sinnvoll, wenn dieselbe Arbeitsweise in mehreren Aufgaben wiederkehrt. Ein einzelnes Projekt reicht, wenn der Kontext nur zu einem Kunden oder Vorhaben gehört.

zwei gute beispiele

Wählt zwei Ergebnisse, die den gewünschten Standard wirklich zeigen. Markiert an jedem Beispiel, was übernommen werden soll. Das kann die Reihenfolge eines Reports, die Form einer Tabelle oder der Umgang mit offenen Punkten sein. Schreibt ebenso dazu, was nicht kopiert werden darf, etwa alte Zahlen, Namen oder Termine.

Die letzte Regel lautet: Bei einer Abweichung wird nachgefragt. Gute Beispiele sind kein Freibrief zum Raten.

06dauerhafte regeln und laufende daten bleiben getrennt
bleibtarbeitsprofil
  • Zielgruppe und Zweck
  • Aufbau und Dateiformat
  • Schreibweise und Qualitätsregeln
  • Fälle für Rückfragen
wechselteinzelner lauf
  • konkretes Ergebnis
  • aktuelle Quellen
  • Termin und Umfang
  • Freigabe für diesen Auftrag

quelle: OpenAI Docs: Projects and chats; Skills & Plugins

dauerhafte regeln und laufende daten bleiben getrennt

Projektanweisungen und Skills eignen sich für Regeln, die wiederkehren. Der einzelne Auftrag enthält nur Daten, die sich ändern. Diese Trennung verhindert, dass ein alter Termin oder eine alte Zahl später als feste Vorgabe behandelt wird.

quelle: OpenAI Docs: Projects and chats; Skills & Plugins

Ein belastbares Arbeitsprofil beantwortet konkrete Fragen. Wer liest das Ergebnis? Welche Entscheidung soll es vorbereiten? Welche Quellen gelten als Beleg? Welche Länge und welches Dateiformat werden erwartet? Wo darf Work selbst entscheiden und wo braucht es eine Rückfrage?

Formuliert Regeln beobachtbar. „Schreibe professionell“ lässt viel Spielraum. „Beginne mit der Entscheidung, belege jede Zahl mit einer Quelle und markiere offene Punkte am Ende“ lässt sich am Ergebnis prüfen. Dasselbe gilt für Beispiele. Markiert den Aufbau, den Work übernehmen soll, und trennt ihn klar von alten Namen, Zahlen oder Terminen.

phase 3: aufträge vom ergebnis her führen

Beginnt jeden Auftrag mit dem fertigen Ergebnis. „Erstelle bis 14 Uhr ein zweiseitiges Briefing als Google Doc“ ist brauchbarer als „Lies zuerst meine Mails“. Das Ergebnis gibt Work einen Maßstab für die nächsten Schritte.

Nennt danach die verbindlichen Quellen. Verweist auf den passenden Drive-Ordner, den Zeitraum im Kalender oder die markierten Notion-Seiten. Schreibt dazu, welchen Quellen Work bei Widersprüchen folgen soll. Eine aktuelle Vertragsdatei darf zum Beispiel Vorrang vor älteren Besprechungsnotizen haben.

Legt fest, was unverändert bleibt. Dazu gehören freigegebene Aussagen, Tabellenformate, Markenbegriffe und bereits abgestimmte Zahlen. Lasst größere Aufgaben zerlegen und verfolgt den Fortschritt. Steuert nicht jeden Klick. Greift ein, wenn eine Annahme falsch ist, eine Quelle fehlt oder der Auftrag seine Grenze verlässt.

Für ein Wochenbriefing sieht der Auftrag zum Beispiel so aus: Das Ergebnis ist ein zweiseitiges Dokument für die Geschäftsführung. Als Quellen gelten der freigegebene Drive-Ordner und neue Nachrichten seit Montag. Entscheidungen aus dem letzten Protokoll bleiben unverändert. Fehlende Zahlen werden markiert, nicht geschätzt. Work liefert zuerst einen Entwurf und nennt danach die verwendeten Dateien.

Prüft den Zwischenstand an Entscheidungspunkten. Nach der Quellensichtung reicht ein kurzer Blick auf Auswahl und Lücken. Vor dem fertigen Dokument prüft ihr Gliederung und Aussagen. Erst der letzte Schritt betrifft Form, Versand oder Ablage. So bleibt die Aufgabe steuerbar, ohne jeden Einzelschritt vorzugeben.

welcher kontext wohin gehört

07vier schichten statt jedes mal von vorn
01projekt

Chats, Dateien und Projektanweisungen bleiben zusammen.

02apps und plugins

Nur freigegebene Quellen liefern aktuellen Arbeitskontext.

03arbeitsprofil

Zielgruppe, Form, Regeln und Rückfragepunkte bleiben wiederverwendbar.

04aufgabe

Ergebnis, Quellen, Grenzen und Termin gelten für diesen Lauf.

quelle: OpenAI Docs: ChatGPT on the web; Skills & Plugins

vier schichten statt jedes mal von vorn

Ein Projekt hält Dateien, Chats und Anweisungen beieinander. Apps oder Plugins bringen aktuelle Quellen hinzu. Ein Arbeitsprofil oder Skill hält wiederkehrende Regeln fest. Der einzelne Auftrag bleibt schlank und beschreibt nur das konkrete Ergebnis. So trennst du dauerhaften Kontext von der aktuellen Aufgabe.

quelle: OpenAI Docs: ChatGPT on the web; Skills & Plugins

Das Projekt ist der Behälter für ein Vorhaben. Dort liegen Dateien, Chats und Projektanweisungen. Verbundene Apps liefern den aktuellen Stand aus zugelassenen Systemen. Das Arbeitsprofil beschreibt eure wiederkehrende Arbeitsweise. Der einzelne Auftrag enthält nur das Ziel, die aktuellen Quellen, den Termin und besondere Grenzen.

Diese Trennung verhindert zwei typische Fehler. Dauerhafte Regeln verschwinden nicht in einem alten Chat. Tagesdaten werden nicht versehentlich zu ewigen Anweisungen. Wenn ihr mit vertraulichen Themen arbeitet, kann projektbezogener Speicher sinnvoll sein, weil er den Kontext auf das Projekt begrenzt. Prüft die verfügbaren Speichereinstellungen in eurem Konto.

wann sich geplante aufgaben und skills lohnen

Automatisiert erst nach einem guten manuellen Durchlauf. Prüft dabei Quellen, Ergebnis und Freigabepunkte. Danach kann Work den Auftrag zu einer geplanten Aufgabe machen. OpenAI nennt zeitbasierte Läufe, Monitoring und unterstützte Ereignisse aus verbundenen Apps. Beispiele sind neue Gmail-Nachrichten, Slack-Nachrichten oder Aktivitäten an einem GitHub-Pull-Request. Verfügbarkeit und Grenzen hängen vom Konto ab.

Ein sinnvoller erster Automatismus ist ein Entwurf, kein autonomer Versand. Lasst Work jeden Werktag ein Briefing erstellen und meldet nur Änderungen. Ihr prüft das Dokument, öffnet stichprobenartig die Quellen und gebt eine Nachricht erst danach frei.

Skills lohnen sich für eine bewährte Methode. Speichert dort etwa den Aufbau eines Monatsreports, die Regeln für Quellen oder das Design eines Dashboards. Zugangsdaten, wechselnde Termine und personenbezogene Einzelfälle gehören nicht in eine dauerhafte Vorlage.

08wiederholung kommt nach der abnahme
1manuell laufen lassen

Eine echte Aufgabe vollständig bearbeiten und Hindernisse notieren.

2abnahme schärfen

Quellen, Format und Freigabepunkte am Ergebnis prüfen.

3als skill sichern

Nur die bewährten Schritte und Regeln wiederverwendbar machen.

4erst dann planen

Geeignete Läufe terminieren oder überwachen, weiterhin als Entwurf.

quelle: OpenAI Docs: Get started with ChatGPT Work; Skills & Plugins

wiederholung kommt nach der abnahme

Geplante Aufgaben eignen sich zum Wiederholen, Überwachen und Aktualisieren. Skills halten eine geprüfte Arbeitsweise fest. Beides sollte auf einem guten manuellen Lauf beruhen. Sonst wird nicht der beste Ablauf wiederholt, sondern nur der erste Versuch.

quelle: OpenAI Docs: Get started with ChatGPT Work; Skills & Plugins

Der erste Lauf liefert Material für die Verbesserung. Notiert fehlende Quellen, unnötige Rückfragen und Stellen, an denen Work zu viel entscheiden musste. Überarbeitet danach Profil und Vorlage. Erst wenn ein zweiter Lauf denselben Qualitätsmaßstab erreicht, lohnt sich eine geplante Wiederholung.

die freigabegrenze

09der mensch bleibt vor der außenwirkung
workrecherchieren · ordnen · entwerfen
freigabekonto · empfänger · inhalt prüfen
außenwirkungsenden · ändern · veröffentlichen
ChatGPT Work erstellt einen Entwurf. Ein Mensch prüft Konto, Empfänger und Inhalt. Erst danach folgt eine Aktion mit Außenwirkung.

quelle: OpenAI Docs: Browser; Computer Use

der mensch bleibt vor der außenwirkung

OpenAI beschreibt Bestätigungen, Browserübernahme und steuerbare Zugriffe. Für die Praxis gilt eine einfache Regel: Lesen und Entwerfen dürfen weitgehend laufen. Sobald Geld, Empfänger, öffentliche Inhalte oder fremde Daten betroffen sind, prüft ein Mensch Ziel, Inhalt und Konto vor der Aktion.

quelle: OpenAI Docs: Browser; Computer Use

Alles mit Außenwirkung geht erst nach eurer Freigabe raus. Das betrifft E-Mails, öffentliche Beiträge, Käufe, Dateiänderungen, Freigabelinks und Einträge in fremden Systemen. Prüft das aktive Konto, den Empfänger, die Fakten und den sichtbaren Inhalt. Bei Geld, Verträgen oder sensiblen Daten kommt die fachlich zuständige Person hinzu.

Work kann pausieren, nachfragen und euch den Browser übernehmen lassen. Nutzt diese Übergaben. Eine Bestätigung ist kein lästiger Klick. Sie ist die Stelle, an der ihr Absicht und tatsächliche Aktion noch einmal zusammenbringt.

woran ihr ein tragfähiges setup erkennt

Ein gutes Setup spart Erklärungen, ohne Kontrolle zu verstecken. Testet es mit derselben wiederkehrenden Aufgabe zweimal. Beim zweiten Lauf sollten Zielgruppe, Format und feste Regeln bereits vorliegen. Neu eingetragen werden nur aktuelle Quellen, Termin und Besonderheiten.

Prüft danach das Ergebnis gegen fünf Punkte:

  • Die verwendeten Quellen sind vollständig und am Ergebnis erkennbar.
  • Alte Zahlen oder Namen wurden nicht aus Beispielen übernommen.
  • Offene Entscheidungen stehen sichtbar im Dokument.
  • Der Ablauf stoppt vor Versand, Veröffentlichung oder Änderungen an fremden Daten.
  • Eine andere Person kann die Aufgabe mit derselben Vorlage nachvollziehen.

Wenn einer dieser Punkte fehlt, ändert ihr die Anweisung an der Ursache. Fehlende Quellen gehören in den Auftrag. Wiederkehrende Formfehler gehören ins Arbeitsprofil. Ein riskanter letzter Schritt braucht eine engere Berechtigung oder eine zusätzliche Freigabe.

kopiervorlage für den ersten auftrag

direkt verwenden
Ergebnis: Erstelle [Dokument/Datei] für [Zielgruppe] bis [Zeitpunkt].
Quellen: Nutze [konkrete Apps, Ordner, Dateien]. Bei Widersprüchen gilt [Priorität].
Unverändert: Behalte [Aussagen, Begriffe, Zahlen, Format].
Rückfragen: Sammle offene Entscheidungen und frage, bevor du Annahmen triffst.
Vorgehen: Zerlege die Aufgabe, zeige den Fortschritt und melde Hindernisse.
Freigabe: Entwirf alles. Sende, veröffentliche oder ändere externe Inhalte erst nach meiner ausdrücklichen Bestätigung.
Abnahme: Liefere am Ende das Ergebnis, die verwendeten Quellen und eine kurze Liste offener Punkte.

Nach dem ersten Durchlauf streicht ihr alles, was keine Entscheidung beeinflusst. Was sich bewährt, bleibt als Projektanweisung, Vorlage oder Skill. Der Aufwand liegt im Einrichten. Danach fällt das wiederholte Erklären weg.

häufige fragen

Was ist ChatGPT Work?

Work ist der Modus für längere Aufgaben mit mehreren Schritten, Quellen, Werkzeugen und Ergebnissen. Ihr könnt den Fortschritt prüfen, Fragen beantworten und wichtige Aktionen freigeben.

Brauche ich dafür ein Projekt?

Nicht für jede Aufgabe. Ein Projekt lohnt sich, wenn Dateien, Anweisungen und Gespräche zu einem Vorhaben zusammenbleiben sollen.

Kann ich Google Drive, Gmail, Kalender, Notion und Obsidian verbinden?

Google-Dienste sind je nach Plan und Workspace als Apps verfügbar. Für Notion und Obsidian prüft ihr die aktuell angebotenen Apps, Plugins oder lokalen Zugriffe. Verfügbarkeit und Berechtigungen können sich unterscheiden.

Was darf automatisch laufen?

Geeignete Aufgaben können einmalig, nach Zeitplan, bei unterstützten Ereignissen oder als Monitoring laufen. Aktionen bleiben durch App-Rechte, Workspace-Regeln und Bestätigungen begrenzt.

Wann sollte ich Codex verwenden?

Für Softwareentwicklung, Arbeiten an Repositories und technische Prüfungen wechselt ihr zu Codex. Work bleibt die passendere Oberfläche für allgemeine Wissensarbeit und fertige Geschäftsergebnisse.

Soll Work lokal oder in der Cloud laufen?

Nutzt Work lokal, wenn die Aufgabe Dateien oder Apps auf eurem Rechner braucht. Cloud eignet sich für längere oder geplante Aufgaben, die nach dem Schließen der App weiterlaufen sollen. Welche Option verfügbar ist, hängt von Konto und Rollout ab.

quellen und stand

Stand: 23.09.2026. Produktfunktionen und Verfügbarkeit können sich ändern. Verwendet wurden offizielle OpenAI-Quellen: Get started with ChatGPT Work, ChatGPT on the web, Skills & Plugins, Permissions, Browser, Computer Use, The State of Enterprise AI 2025 und ChatGPT usage and adoption patterns at work.

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